Editorial: Wohlklang in der Finsternis
Gerhard Lustig, Chefredakteur: Erfolg verpflichtet. Der Regierenden Goldesel Auto wird bei immer weniger Futter weiter zu Höchstleistungen getrieben.
Gerhard Lustig, Chefredakteur: Erfolg verpflichtet. Der Regierenden Goldesel Auto wird bei immer weniger Futter weiter zu Höchstleistungen getrieben.
Helmuth H. Lederer, Herausgeber: Persönliche Eitelkeit wird prompt bestraft und damit der ganze Autohandel
Branchenanwalt Dr. Friedrich Knöbl: „Fällt die Kfz-GVO im Vertrieb weg, würde die Schere zwischen großen und kleinen Händlern weiter auseinandergehen.“
... verderben bekanntlich den Brei. Der Verkehrsbereich ist der beste Beweis für diese altbekannte Redewendung. Die Chefköche sitzen wie meistens in Brüssel, aber ungeachtet dessen backen fast alle Ministerien am Kompetenzkuchen mit. In der Vollziehung kommt den Landesregierungen samt deren Organen ein gewichtiges Wörtchen zu, es geht weiter bis zu Bürgermeistern und Bezirksvertretern. Ein Kommentar von Dipl.-Ing. Heinz Lukaschek, Ziviltechniker mit Schwerpunkt Verkehr.
Hier finden Sie zahlreiche News über die Kfz-Branche in Österreich und im Ausland mit Kommentaren der Redaktion aus der Ausgabe 1/2010
Die Margen der Autohändler sind zu niedrig, ihre Berechnung ist viel zu kompliziert. Mit einem neuen Geschäftsmodell wollen einflussreiche Branchenkenner den Handel vor dem Kollaps retten.
Was Patrick Pfurtscheller nach dem Konkurs von Werner Linser versprochen und mit Auto Linser kurz umgesetzt hatte, nämlich das duale Opel-Vertriebssystem in Innsbruck, realisiert nach 7 Jahren Unterbrechung nun Denzel-Unterberger. Bild: „Keine Bedenken mehr“ hat Denzel-Chef Ing. Alfred Stadler mit dem Opel-Vertrieb.
Die Katastrophe ist ausgeblieben, doch das Stückzahlwachstum trügt: Die Autobranche nimmt zahlreiche Herausforderungen mit ins neue Jahr.
Die Autohändler sind zu Befehlsempfängern geworden. Mit dem Ende der Kfz-GVO fallen nun die letzten europarechtlichen Schutzmechanismen. Doch zum Glück gibt es die nationalen Höchstgerichte, bei denen schon in der Vergangenheit manche Pluspunkte für die Händler erkämpft werden konnten.
Gutes Klima trotz Netzkündigung: Dieses Kunststück bringt Citroën zuwege. Importeur und Händler starten optimistisch in das neue Jahr. Philippe Narbeburu genießt nach wie vor das Vertrauen seiner Partner.
ATP-Mitglieder reisten auf Einladung von Honeywell (mit den Marken Bendix/Jurid) nach Barcelona, um die Produktion in einem Erstausrüstungswerk zu studieren. Roland Dworak zeigte sich gegenüber AUTO & Wirtschaft von der „Hexenküche“ beeindruckt, in der die Bremsbeläge gemixt werden.
Chevrolet reitet auf einer Erfolgswelle. Mit dem für den Stadtverkehr konzipierten Spark will Österreich-Geschäftsführer Mag. Rainer Fillitz diese Serie 2010 fortsetzen.
Dass Seat den zweiten Verkaufsrekord in Folge erreicht hat, kommt dem Importeur teuer zu stehen. Geschäftsführer Wolfgang Wurm (Bild) nimmt es mit Augenzwinkern.
In den Hochburgen der osteuropäischen Autoindustrie wird das Jahr 1 nach Ausbruch der Wirtschaftskrise bilanziert. Das Ergebnis ist unterschiedlich.
„Krise? Welche Krise?“, fragen Manager und Mitarbeiter im tschechischen Kolín und polnischen Tychy. Toyota Peugeot Citroën Automobile Czech und Fiat Auto Poland waren 2009 wohl die einzigen Autofabriken Europas, die die Krise gar nicht spürten.
Ab Mitte Februar will Fiat mit dem neuen Dobló Cargo bei den leichten Nutzfahrzeugen wachsen.
Neuigkeiten von Förch, Bosch, Haweka, VDO, Liqui Moly, Hella Handel Austria, Borbet und Mann + Hummel.
Das Internet hat den Autohandel verändert. Noch bleiben aber viele Chancen ungenützt, ist das Führungstrio von AutoScout24 überzeugt.
Der Gebrauchtwagenmarkt liegt im November mit 61.045 Ummeldungen um 15,84 Prozent über dem Vorjahr. Das kumulierte Ergebnis weist mit Ende November mit 717.983 Ummeldungen ein Plus von 3,99 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf. Bild: Markus Nigl spürt den Trend zum preisgünstigeren Neuwagen, wodurch die Gebrauchten in diesem Preissegment am Platz bleiben.
Den Zahlen zufolge steuern wir auf einen Allzeit-Rekord bei den Neuzulassungen zu und das obwohl wirtschaftlich turbulente Zeiten herrschen. Für Philippe Narbeburu (Bild), Generaldirektor von Citroën Österreich, haben heuer die Ökoprämie und das umfangreiche Angebot in den stark nachgefragten Segmenten der Klein und Kompaktfahrzeuge eine große Rolle gespielt.
Im November wurden in Europa insgesamt 1.173.129 Neuzulassungen verzeichnet. Das entspricht gegenüber dem Vorjahr einem Plus von 27,3 Prozent. Das kumulierte Ergebnis weist mit 13.293.965 Einheiten noch immer ein Minus von 1,9 Prozent auf. Bild: Jerome de Haan leitet als Regionaldirektor für Mazda von Klagenfurt aus insgesamt 16 Märkte in Zentral- und Südosteuropa (CSEE). Das Verkaufsvolumen dieses Marktgebietes von Mazda beträgt heuer rund 34.000 Autos.
Peter Hartl, vermutlich der kompetenteste und leidenschaftlichste Lackiertechniker und Ausbildner auf diesem Sektor, hat kurz vor dem Jahreswechsel den Schlüssel für das Standox Technikzentrum in Wels an seinen Nachfolger Harald Dögl übergeben.
Radfahrer gelten als vollwertige Verkehrsteilnehmer, allerdings ohne Haftpflichtversicherung oder Steuer, die Kraftfahrer – egal ob Pkw oder Zweirad – berappen müssen. Radfahrer unterliegen ebenso der StVO und sind verpflichtet, auch die Promillegrenzen einzuhalten. Es drängt sich also die Frage einer Registrierung mit all ihren pekuniären Konsequenzen auf. Eine Umfrage von AUTO & Wirtschaft.
Autohaussoftware kann mehr, als bloß Verwaltungsabläufe zu automatisieren. Eine Vielzahl an zusätzlichen Funktionalitäten sorgt für den entscheidenden Informationsvorsprung.
Die Autobranche steht vor einschneidenden Veränderungen. IBM zeige in ihrer jüngsten „Global CEO Study“ entscheidende Erfolgskriterien auf, meint der branchenerfahrene Manager und Berater Phillip A. Thompson (Bild).
Die AUTO-Information behauptet sich bereits 40 Jahre am Markt. Einem solchen Medium kann man ohne Übertreibung nachsagen, dass es einem konkreten Bedarf entspricht und damit seine
Existenz mehr als rechtfertigt. Im Bild das Team: Dr. Nikolaus Engel, Philipp Hayder und Ingrid Winter; dahinter Peter Homola.
Hankook, südkoreanischer Reifenhersteller und derzeit weltweit die Nummer 7 und in Europa die Nummer 6 der Branche, verzeichnet heuer ein ungebrochenes Wachstum. Mit ein Grund, die Kapazität des konzerneigenen Reifenwerks im ungarischen Rácalmás auszubauen und bis 2011 zu verdoppeln.
Die Klimaschutzkonferenz in Kopenhagen ist mittlerweile Geschichte, herausgekommen ist so gut wie nichts. Im Vorfeld ist Österreich allerdings auch in der heimischen Berichterstattung nicht aus den Schlagzeilen gekommen. Dkfm. Hanspeter Halouska (Bild) , Generalsekretär des ÖAMTC: „Die österreichischen Autofahrer als Klimaschweine zu bezeichnen ist absurd. Außerdem sind sie keineswegs schuld, dass vermeintlich die Kyoto-Ziele nicht erreicht wurden.“
Die Reifenmarke Falken will zum Vollsortimenter werden. Dazu baut der japanische Hersteller eigene Vertriebsstrukturen auf.
Ohne Kündigungen oder Kurzarbeit konnte BMW Steyr die Krise überstehen. Jetzt sollen Benzinmotoren für neue Produktionsrekorde sorgen.
Aus Sicht von Christian Thaller (Bild), Geschäftsführer von Alcar Heringrad, der Nummer 1 in Erzeugung und im Handel von Stahl- und Alurädern in Österreich, ist die Wintersaison mehr als ordentlich verlaufen. Zwei Faktoren macht er dafür verantwortlich.
Neueste Dienstleistung von Harley-Davidson ist die „Harley Extended Warranty“, die gemeinsam mit CarGarantie Bike angeboten wird. Bild: Mehr Kundenbindung für seine Vertragsbetriebe erwartet Dr. Christian Arnezeder.
Nach Beendigung des Russland-Abenteuers hat Vredestein nun in Indien ihre neuen Eigentümer gefunden. Thomas Körpert (Bild) besuchte die Zentrale, um die neue Ausrichtung zu erfahren.
30 Jahre nach der Firmengründung punktet VMS mit persönlichem Service und durchdachten Produkten.
Continental setzt sich per Superbreitreifen mit Freigaben über 240 km/h in Szene. Der Trend liegt zwischen Spezialisierung und Generalisierung. Für Nikolai Setzer gelten diese Ansprüche auch in der Vermarktung. Bild: Dipl.-Wirtsch.-Ing. Nikolai Setzer, Mitglied im Vorstand der Continental Reifen AG, Division Pkw-Reifen global.
„Benzin im Blut“, verbunden mit Offenheit gegenüber Partnern und Endkunden, ist das Erfolgsgeheimnis des Volkswagen Versicherungsdienstes.
Die Zertifizierung zum „Geprüften Sekurit Glaspartner“ als derzeit einziges Autoglas-Qualitätssiegel für höchste Kundenzufriedenheit steht 2010 auf dem Programmzettel von Saint-Gobain Autover.
Die Start-Stopp-Technik konnte in den 1970er-Jahren zunächst „keinen Stich machen“. CO2-Grenzwerte machen sie nun zum kraftstoffsparenden Standard.
Unter dem Dach des Continental-Konzerns erhielt die Servicemarkt-Kompetenz der bekannten Marken VDO und Ate zahlreiche aktuelle Ergänzungen. Bild: Neues vom Continental-Servicemarkt-Team um Helmut Ernst (Mitte) v. l. Bert-C. Lembens, Peter J. Wagner, Ingo Szcesny und Eva Appold.
Systematisch baut Europart Holding GmbH ihr Österreich-Geschäft auf, das Harald Schicho leiten wird. Beim Aufbau des Nutzfahrzeugteilehandels unterstützt ihn der im österreichischen Teilehandel erfahrene Key Account Anton Fraiss.
Seit Jahresbeginn verwirrt Ex-AGRE-Chef Peter Lamm mit seiner Neugründung AIRKO die Drucklufttechnikbranche. Er macht Neo-AGRE-Boss Michael Khang (Bild) im Schoss von Atlas Copco mit den AGRE Schraubenkompressoren Konkurrenz.
Das AVA Kühlercenter positioniert sich als Lieferant des Fachhandels. Im Bild: Thomas Podergajz, Erhard Stadlhofer, Christian Klausner und Manfred Nerat.
Räder/Reifen-Gutachten auf Knopfdruck erlaubt die weltweit größte Datenbank, die der TÜV Austria Automotive kürzlich übernommen hat. Im Bild: Dipl.-Ing. Walter Bussek und Ing. Andreas Cinibulk.
Hier finden Sie zahlreiche News über Menschen in automobilen Berufen in Österreich und im Ausland aus der Ausgabe 1/2010.