Philipp Hayder, leitender Redakteur: Schmierstoffe, die vom ersten bis zum letzten Kilometer eines Autolebens ihren Dienst verrichten? Das war zwar nie ein ernsthaftes Szenario, doch tatsächlich wurden die Ölwechselintervalle in den vergangenen Jahren kontinuierlich länger. Für die Kfz-Betriebe eine ernsthafte Bedrohung: Immerhin kann ein professionell betriebenes Schmierstoffgeschäft ein Drittel des gesamten Werkstattertrags abwerfen.
Sind Schmierstoffe und andere Flüssigkeiten Ersatzteile? Wenn ja, was sind die Konsequenzen für Werkstätten und Lieferanten?
Warum ist Castrol in Österreich so erfolgreich? Die Antwort liegt nicht nur in den – zweifellos hochwertigen – Schmierstoffen.
Von wegen Rückzug: Seit Shell den Schmierstoffvertrieb an Haberkorn Ulmer abgegeben hat, kümmert sich das Vorarlberger Unternehmen mit besonderem Einsatz um die Betreuung der Kunden. Bild: Wolfgang Schneider (l.) und Ing. Friedrich Hartmann.
Markenschmierstoffe gibt es viele, die Qualitätsunterschiede sind gering. Liqui Moly setzt daher auf persönliche Kundenbeziehungen. Bild: Günter Hiermaier ist für den Vertrieb in Österreich verantwortlich.
Als österreichischer Konzern punktet die OMV mit heimischer Produktion und persönlicher Betreuung. Bild: Miklós Pécsi Szabó.
Die österreichische Niederlassung des Weltkonzerns Total hat eine Aufgabe: sich um die Bedürfnisse der Kfz-Betriebe zu kümmern.
Richtiger Umgang mit Altöl ist Voraussetzung dafür, dass aus dem Risikofaktor ein Ertragsbringer wird.
Motoröl wird fälschlich als schwarzes Gold der Kfz-Betriebe bezeichnet. Tatsächlich ist es im Urzustand bernstein- bzw. honigfarben. Jedenfalls gilt es als der Ertragsbringer in der Werkstätte.