Angst vor leeren Plätzen
Das Gebrauchtwagengeschäft krankt derzeit an der Verfügbarkeit leistbarer Autos, viele Fahrzeuge werden von privat zu privat verkauft: Nicht zuletzt deshalb ist die Zahl der verkauften Fahrzeuge im Mai um 4,1 Prozent auf 68.294 Stück gestiegen.
Immer mehr Händler jammern über eine Entwicklung, die in den vergangenen Monaten immer stärker zu beobachten ist: Viele Autobesitzer geben ihre Fahrzeuge nicht mehr in Zahlung, weil sie beim privaten Verkauf mehr Geld erzielen. „Wir haben keine Chance, auf reeller Basis g’scheite Autos zu kriegen“, sagt Ing. Günther Krainer (Bild), Chef des großen VW/Audi-Betriebes im Osten von Klagenfurt. Fast gänzlich fehlen würden auf seinem Gebrauchtwagenplatz beispielsweise fünf Jahre alte Golf oder Polo: „Da kriegen wir nur Einzelstücke, obwohl wir deutlich mehr bräuchten. Die Leute verkaufen solche Gebrauchtwagen lieber privat.“
Ausgabe: 7+8/2010 | Rubrik: Management















