Graue Geschäfte
Der Stückzahlfetischismus der Autohersteller macht zahlreiche „dezente“ Geschäfte möglich. Ein Eldorado für Schnäppchenjäger und mutige Händler – gleichzeitig aber auch ein riskantes und schwer kalkulierbares Geschäft.
Überall, wo es Überkapazitäten gibt, gibt es auch Bemühungen der Produzenten, diese dezent in den Markt einzuschleusen. Die dazu nötigen finanziellen Stützungen kommen immer noch billiger, als die Produktion zu drosseln. Teils geschieht dies über Vertriebskanäle fernab vom eigenen Händlernetz, manchmal auch mittels subventionierten Tageszulassungen und anschließenden Reexporten ins nähere oder fernere Ausland. Schätzungen gehen dabei von einem Jahresvolumen von rund zwei Millionen Stück aus.
Ausgabe: 7+8/2010 | Rubrik: Handel















