74 Prozent der befragten Händler geben an, dass sie die Entscheidung stark oder eher befürworten, berichtet puls Marktforschung nach der 19. Welle (Q1 2023) des Händler-Trend-Barometer Österreich, das quartalsweise in Kooperation mit Santander Consumer Bank und AUTO & Wirtschaft erstellt wird. Lediglich für 11 Prozent trifft dies eher nicht oder gar nicht zu. Weiters trifft für 61 Prozent stark oder eher zu, dass ihre Kunden nach 2035 die Auswahl zwischen E-Fahrzeugen und mit E-Fuels betriebenen Verbrennern haben wollen. Demgegenüber trifft das nur für 9 Prozent der Befragten gar nicht oder eher nicht zu, 25 Prozent zeigen sich unschlüssig.
49 Prozent denken, dass bis 2035 E-Fuels für PKW zu einem wettbewerbsfähigen Preis angeboten werden können und 44 Prozent glauben, dass ausreichend E-Fuels für den Betrieb der neuen Fahrzeugkategorie zur Verfügung stehen werden.
Auswirkungen auf Strategie
Während für 51 Prozent der befragten Händler die Aussage „Die Entscheidung hat Auswirkungen auf die Strategien, Ausrichtungen oder Investitionen in meinem Autohaus“ stark oder eher zutrifft, trifft die Aussage „Die Entscheidung wird die Strategie meines Herstellers / meiner Hersteller ändern“ nur für 28 Prozent der Befragten stark oder eher zu. Für 24 Prozent trifft diese Aussage gar nicht oder eher nicht zu, während sich 40 Prozent hier noch unschlüssig sind.
Dem Wasserstoff im Pkw wird von den Teilnehmern der Umfrage hingegen eine geringere Bedeutung beigemessen. Für 21 Prozent trifft die Aussage „Ab 2035 wird der Wasserstoff beim PKW in Europa eine maßgebliche Rolle spielen“ stark oder eher zu, 28 Prozent zeigen sich unschlüssig. Für 47 Prozent trifft die Aussage hingegen gar nicht oder eher nicht zu. Sich trotz der Entscheidung der EU zum Thema E-Fuels am 2035 im eigenen Betrieb ausschließlich auf Elektromobilität zu konzentrieren können sich laut Befragung nur 11 Prozent stark oder eher vorstellen. Für 59 Prozent trifft dies hingegen gar nicht oder eher nicht zu, 14 Prozent sind hier noch unschlüssig.
E-Fuels kaum ein Thema im Kundengespräch
Für die Kunden sind E-Fuels laut den Befragten derzeit noch kaum ein Thema. So wurde nur von 20 Prozent angegeben, das Thema werde häufig oder eher häufig von Kunden angesprochen. Demgegenüber berichten 66 Prozent der Befragten, dass das Thema E-Fuels von den Kunden gar nicht oder eher nicht angefragt werde. 14 Prozent sehen das Thema im Kundengespräch neutral.
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